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Trainierst du in Stille? Dann verlierst du 15 % deiner Kraft! Die Wissenschaft ist sich einig: Musik ist legales Doping.

Hast du deine Kopfhörer zu Hause vergessen und denkst dir, dass du „das schon irgendwie überstehen wirst”? Das ist ein großer Fehler. Laut neuesten Studien beraubst du dich damit der Ergebnisse, für die du so hart gearbeitet hast. Musik ist nämlich nicht nur Hintergrundmusik – sie ist ein biologisches Instrument, das deine Leistung sofort steigern kann.

Vielleicht gehörst du zu denen, die die Playlist auf ihrem Handy nur als Mittel betrachten, um lästige Geräusche aus der Umgebung auszublenden oder die Langeweile beim Cardio-Training zu vertreiben. Die Realität sieht jedoch anders aus. Wenn du das Maximum aus deinem Training herausholen willst, ist die richtige Musik genauso wichtig wie Magnesium für die Hände oder ein Gürtel für die Hüften.

Wissenschaftler haben dieses Phänomen genauer untersucht und die Ergebnisse sind schockierend. Hier ist der Grund, warum Sie nie wieder „trocken” trainieren sollten.

Trénink s hudbou

15 % mehr Wiederholungen? Kein Problem

Das klingt wie ein Versprechen aus der Werbung für ein Wundermittel, aber es handelt sich um reine Daten. Eine Studie aus dem Jahr 2012 (Biagini et al.) befasste sich mit Gewichthebern und ihrer Leistung beim Bankdrücken. Das Ergebnis?

Wenn die Athleten Musik hörten, die sie selbst ausgewählt hatten, konnten sie etwa 15 % mehr Wiederholungen ausführen als diejenigen, die in Stille trainierten. Stellen Sie sich vor, Sie würden am Ende jeder Serie, wenn Sie nicht mehr können, auf wundersame Weise die Kraft für zwei oder drei weitere Wiederholungen finden. Genau das ist der Unterschied, der Muskeln aufbaut.

„Legales Ergogenikum“

Weitere Forscher, Karageorghis & Priest (2012), gingen noch einen Schritt weiter. Aufgrund der messbaren Auswirkungen auf die Leistung bezeichneten sie Musik als „legales Ergogenikum“.

Was bedeutet das in der Praxis?

  • Bekämpfung von Müdigkeit: Musik wirkt wie ein Störsender für Schmerzsignale aus den arbeitenden Muskeln.
  • Steigerung von Kraft und Ausdauer: Eine Metaanalyse aus dem Jahr 2020 (Terry et al.) bestätigte, dass Musik nachweislich die Kraftleistung und Muskelausdauer bei verschiedenen Trainingsmethoden verbessert.
  • Psyche: Verbessert die wahrgenommene Freude am Training. Selbst wenn Sie unter einer schweren Hantel leiden, stört Sie das mit Musik weniger.

Wie stellt man es für maximale „Gains“ ein?

Es reicht nicht, einfach irgendetwas zu spielen. Damit Musik als Stimulans wirkt, muss sie bestimmte Parameter erfüllen. Die Wissenschaft empfiehlt Songs mit einem schnellen Tempo zwischen 120 und 140 BPM (Beats pro Minute).

Dieser Rhythmus synchronisiert sich mit Ihrem Herzschlag unter Belastung, regt das zentrale Nervensystem an und zwingt Sie zu höherer Leistung. Metal, schneller Rap, Hardstyle oder Phonk – das Genre bleibt Ihnen überlassen, aber es muss rocken.

Fazit

Deine Kopfhörer sind kein modisches Accessoire. Sie sind ein Werkzeug. Wenn du mehr Gewicht stemmen, länger durchhalten und das Fitnessstudio mit dem Gefühl verlassen willst, dass du absolut alles gegeben hast, unterschätze nicht die Bedeutung deiner Playlist.

Wenn du das nächste Mal deine Kopfhörer vergessen hast, hol sie lieber noch einmal. Denn ohne sie zu trainieren bedeutet, freiwillig 15 % deines Potenzials aufzugeben. Und das kann sich kein ernsthafter Fitnessstudio-Fan leisten.

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